Osteopathie

Osteopathie

Ärztliche Osteopathie in der Praxis Dr. med. Agnes Reese

Die Grundprinzipien der Osteopathie

Der Körper, der Geist und die Seele bilden eine Einheit.
Die Funktion des Körpers und dessen Struktur sind voneinander abhängig.
Der Körper besitzt selbstheilende Kräfte.

Das Ziel der ärztlichen Osteopathie

Nach eingehender osteopathischer wie auch schulmedizinischer Diagnostik und therapeutischer Abwägung erfolgt die ärztliche osteopathische Behandlung der ursächlichen Funktionsstörung. Die Beweglichkeit der Organe und der Strukturen wird verbessert. Die Durchblutung, die nervale Versorgung und die Zirkulation der Gewebsflüssigkeiten werden normalisiert. Die Beschwerden lassen nach.

Die Osteopathie ist nicht nur Frauensache - auch Männer und Kinder ab 10 Jahre sind willkommen. Wir haben spezielle osteopathische Sprechzeiten. Immer öfter wird ein Teil der Behandlungskosten durch die gesetzlichen Kassen erstattet. Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach.

Der ganzheitliche Blick der Osteopathie

Der menschliche Körper stimmt alle Funktionen ständig aufeinander ab. Diese Mobilität ist uns häufig nicht bewusst. Hierzu zählen beispielsweise der Blutstrom, die Atembewegung, die Arbeit unserer Verdauungsorgane, die Eigenbewegung unserer inneren Organe, die Bewegung der Muskeln, der Gelenke und Sehnen, des Bindegewebes und auch der sogenannte „craniosakrale Rhythmus“. Wird die einzelne Körperstruktur in ihrer Bewegung eingeschränkt, beeinflusst dies ihre Funktion. Ist die Funktion gestört, zeigt der Körper dies häufig in Form einer weiter eingeschränkten Beweglichkeit. Dieser Funktionsverlust wird osteopathisch „somatische Dysfunktion“ genannt. Auch die Seele spielt eine Rolle. Nicht immer signalisiert unser Körper alle Störungen durch Schmerzen, denn er ist sehr anpassungsfähig und kann manch ein Problem lange ausgleichen. Diese Funktionsstörung führt jedoch zu einer kontinuierlichen Zunahme der Spannung im Gesamtsystem des Körpers. Schließlich reicht eine Kleinigkeit aus, „eine falsche Bewegung“, welche der Körper einfach nicht mehr ausgleichen kann. Es treten Schmerzen auf.

Ein typisches Beispiel: Eine alte Sprunggelenksverletzung führt über ungleichen Zug an den Muskeln des Beines zu Veränderungen in den Bewegungen des Beckens. Diese wiederum beeinflusst einerseits den Beckenboden und somit die Funktion der Beckenorgane, anderseits die Wirbelsäule, dessen Statik durch die Kopfgelenke ausgeglichen wird. Es kommt zu Blockaden, welche Kopfschmerzen auslösen.

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Bennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Für den Bereich der Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerzsyndrom der Wirbelsäule, geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärtzeblatt 2009, Seite 2325ff.). Im Übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweise der Osteopathischen Medizin bei den unten aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.

Häufige Indikationsbespiele aus unserer Praxis:

  • Rückenschmerzen
    • Hexenschuss/akuter Lumbago
    • Schulterschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Unklarer Schwindel
    • Tinnitus/Ohrgeräusche
  • Chronische Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Wiederholte Blockierungen
    • der Wirbelsäule
    • der Rippen
  • Narbenbeschwerden
  • Anhaltende Beschwerden nach Verletzungen, Unfällen oder Sport
  • Chronische Bauchschmerzen
    • Reizdarmsyndrom
  • Hoher Blutdruck
  • Unklare chronische Schmerzen
  • Gynäkologische Beschwerden
    • Schmerzhafte Regelblutungen
    • Unerfüllter Kinderwunsch
    • Inkontinenz
  • Schwangerschaft:
    • Wassereinlagerungen
    • Rückenschmerzen
    • Taubheitsgefühl der Finger (Karpaltunnelsyndrom)
    • Vorbeugend vor der Entbindung
    • Regulierend nach der Entbindung